Animals Asia Foundation

Geschichte der Bärenrettung (Kurzform)

Jill Robinson entdeckte im Jahre 1993 Kragenbären, die unter unerträglichen Bedingungen in engen Käfigen lebten. Die Tierschützerin machte die Bilder von diesen hübschen Tieren, die unter furchtbaren Schmerzen dahin-
vegetierten, publik und machte so die Öffentlichkeit auf dieses Leid aufmerksam. Sie gründete die Organisation „Animals Asia Foundation".

Bereits im Jahre 1994 unterzeichneten die chinesischen Behörden ein Abkommen, „welches zur zukünftigen Schließung der Bärenfarmen aufforderte" und der Forderung zustimmt, Programme zu erarbeiten, welche die sofortige gewissenhafte und respektvolle Behandlung der noch verbleibenden Bären auf den Farmen unterstützen. 

1995 wurde die Farm, die Jill entdeckt hatte, durch das Guangdong Ministerium der Abteilung für Forstwirtschaft geschlossen. Die Bären wurden in ihre Obhut gegeben. Die chinesischen Behörden in Peking luden die Mitglieder von AAF nach Peking ein, um mit ihnen 11 Bärenfarmen in der Sichuan Provinz zu besichtigen. Nach weiteren Verhandlungen kam es im Juli 2000 zu einem noch nie dagewesenen Abkommen in Hong Kong zwischen den chinesischen Behörden und Animals Asia Foundation. Dieses beinhaltet folgende wichtige Punkte:

Kurzfristiges Ziel: Die schlimmsten Farmen in Sichuan sollen geschlossen und 500 Bären gerettet werden.

Mittelfristiges Ziel: Das Programm wird auf ganz China ausgedehnt und die Anzahl der Farmen werden kontinuierlich reduziert.

Langfristiges Ziel: Die Bärenzwangshaltung soll beendet werden, den auf den Farmen lebenden Bären wird Fürsorge und Zuflucht gewährt.

Dieses Abkommen gewährleistet, dass die betroffenen Farmer entschädigt werden, so dass sich diese eine neue Existenz aufbauen können. Aufgrund die Zwangsschließung durch die chinesische Regierung ist es ihnen nicht möglich, neue Bären einzusperren. 

Die ersten Bären sind bereits befreit, die aktuelle Zahl der geretteten Tiere kann auf der Homepage von Animals Asia Foundation unter www.animalsasia.de angeschaut werden. Die Katheter wurden ihnen entfernt und sie haben gelernt, ihre Gliedmaßen wieder zu gebrauchen. Die Tiere wären nicht in der Lage, in der Wildnis zu überleben und sind auf neue Freigehege und ständige Fürsorge angewiesen. Finanzielle Mittel sind notwendig, um

  • die Bären zu befreien und die betroffenen Farmer zu entschädigen
  • die entzündeten Wunden tierärztlich zu versorgen, die Katheter zu entfernen und Entzündungen zu beheben
  • artgerechte Freigehege zu errichten und zu gestalten
  • die Bären mit abwechslungsreicher Nahrung zu versorgen
  • ihnen Physiotherapie zur Regenerierung der Gliedmaßen zu ermöglichen
  • Spielzeug zur Verfügung zu stellen, um die Tiere wieder aufzumuntern und ihre Lebensfreude zu aktivieren
  • Hängekörbe zum Schlafen und Schwimmbecken zu errichten

Bitte unterstützen Sie die Rettung der Kragenbären. Helfen Sie mit, diese sonst so lebensfrohen Tiere zu befreien!

 

 


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