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Gedanken! ... Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an die Bären, aber auch an alle Lebewesen, die in Not sind, die ausgebeutet und gequält werden, und an die Menschen, die sich für diese Lebewesen einsetzen und sich fast selbst aufgeben denke. ... Ich bewundere die Stärke dieser Menschen und bin glücklich, dass es sie gibt. Ich selbst muss noch sehr an mir arbeiten, da ich noch nicht stark genug bin, um wirklich effektiv zu helfen vielleicht kann es auch nie so, wie ich eigentlich möchte. ... Aber ich bin schon ein bisschen stolz auf die Kleinigkeiten, die ich schon seit meiner Kindheit in vielen Bereichen erreicht habe. ... Ich bin glücklich, behaupten zu können: "Ich habe etwas getan" "Ich habe nicht zugesehen" "Ich habe nicht ignoriert" "Ich habe nicht resigniert" "Ich habe nicht aufgegeben"
... Natürlich sind die Menschen entsetzt und traurig, wenn sie von den Mondbären (oder grundsätzlich von der Respektlosigkeit gegenüber Tieren) hören. Leider - aber auch verständlicherweise - sind viele Tierfreunde nicht in der Lage über einen längeren Zeitraum zu helfen, da die seelische Belastung zu groß wird. Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie er ein Leben mit dem Wissen, das jede Sekunde Grausamkeiten geschehen, ertragen kann. Ich habe für mich herausgefunden, dass mich Verdrängung oder Ignoranz noch empfindlicher und unglücklich machen. Wenn ich stattdessen helfen kann und mich den Tatsachen stelle, werde ich stärker. Vor Freude überschlagen werde ich mich erst, wenn hoffentlich 2008 alle Bärenfarmen geschlossen werden. Diesen Tag kann ich kaum erwarten!
Ailin Thomas Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. Tanja
Buholzer-Hurni Why not – bärig statt „human“! kürzlich charakterisierte ein TV-Moderator die menschliche
Rasse als latent inhuman, um dann einen TV-Beitrag anzukündigen, der sich mit
von Menschen misshandelten Tieren und ihrer Rehabilitation befasste. Diese
Spezies lebt in Deutschland; es ist wohl ein weltweites Aufgabengebiet
einschliesslich unseres Landes, den Respekt vor der Natur, sowohl der
unbelebten wie der lebendigen, wieder als einen kulturellen Baustein unserer
Erziehung tief in jedem Menschen zu verwurzeln. Von selbst geschieht da
leider garnichts, obwohl unser Wissen und jedwede Informationszugänglichkeit
heute präsenter sind als je zuvor.
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