Bärenhilfsorganisationen
Aktion Bärenhilfswerk e.V.
In Worbis entstand am 15.04.1996 die „Aktion Bärenhilfswerk e.V.". Dieser in Deutschland einmalige
Bärenpark gibt Bären ein Zuhause, die nirgendwo „gebraucht" werden, sogenannte „Wegwerfbären". Dieser
Begriff tut weh, doch die Fakten sind ebenso schmerzhaft. Um einen Einblick zu gewähren, sollen einige in Worbis
lebenden Tiere an dieser Stelle kurz vorgestellt werden:
Maika wurde als „Zuchterfolg" im Januar 1992 in einem ehemaligen Tierpark geboren und vegetierte 5 Jahre in
einem Bärenzwinger, in dem sie sich kaum bewegen konnte.
Laura wurde – zusammen mit dem Bären Goliath – im September 1996 als kaum ein Jahr altes Tier im Harz
gefunden, wo sie ein unbekannter Besitzer ausgesetzt hatte.
Goliaths Geburtsdatum ist vermutlich das Jahr 1992. Gemeinsam mit der Bärin Laura wurde er im Harz
ausgesetzt, wo er dann gefunden wurde. Die Aktion Bärenhilfswerk e. V. übernahm die Tiere
und brachte sie in der neuen Freianlage unter.
Der Bär Samson fristete als „ausgebildeter" Zirkusbär sein Dasein. Wegen „zunehmender Aggressivität"
ausrangiert, vegetierte er über fünf Jahre auf 5 qm Fläche in einem umgebauten Kühlwagen dahin. Sein Verlies
hat er in all den Jahren nie verlassen dürfen.1997 wurde er von bayrischen Behörden beschlagnahmt und noch
im selben Jahr von Worbis übernommen.
Die über 20 Jahre alte Bärin Mischka
ist ein Opfer der jahrelangen unkontrollierten Nachzucht. Seit ihrem 5.
Lebensmonat lebte sie auf 4 x 4 Meter Beton.
Emma wurde als „Zuchterfolg" 1991 im Berner Bärengraben in der Schweiz geboren. Zwei Jahre später trennte
man sich von der Bärin, da jüngerer Nachwuchs angekommen war. Gemeinsam mit Bär Max wurde sie 8 Jahre
lang in einer 36 qm „großen" Bärengrube aus Beton gehalten – der Himmel war das einzige Stück Natur, das die
Tiere je zu sehen bekamen. Im Jahre 2000 wurde die Qual der beiden Bären auf Druck der Schweizer
Tierschützer beendet, im April desselben Jahres wurden sie nach Worbis gebracht.
Kathi ist vermutlich 27 Jahre alt. Im August 2000 wurde die Zirkusbärin vom Landratsamt München aufgrund
von fehlenden Papieren beschlagnahmt und dem Bärenhilfswerk Worbis übergeben.
Diese und andere Bären - darunter sogar einige Schwarzbären - leben mittlerweile in Worbis, weitere Aufnahmen stehen in Aussicht. Die Tiere, die ein so
trauriges Schicksal hinter sich haben, benötigen
- einen Ausbau der Freigehege, damit weitere Bären aufgenommen werden können
- regelmäßiges abwechslungsreiches Futter
- Eingewöhnungsstationen für die Übergangszeit
Genauere Informationen finden Sie unter
www.baerenpark.de.
Wenn Sie helfen möchten, können Sie spenden:
Aktion Bärenhilfswerk e.V.,
Duderstädter Str. 36a,
37339 Worbis
| Bank: |
Volksbank Eichsfeld e. G. |
| Konto-Nr.: |
24 24 24 00 |
| BLZ: |
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91 |
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