Patenschaften

Bärenpatenschaft - 70 €/Jahr

Wenn Sie die Patenschaft für einen Bären übernehmen, für sich selbst, für Ihre Familie oder für Freunde, erhalten Sie eine Fotografie Ihres neuen Freundes im attraktiven “China Bear Rescue”-Ständer. Dazu erhalten Sie das neueste Nachrichtenblatt und laufend weitere Berichte über den Fortgang der Rettungsaktion.

Somerset
Somerset wurde in einem Bus gefunden, direkt auf dem Weg zu einer Bärenfarm. Zitternd und mit aufgerissenen Augen kam er bei uns an. Als er ganz verstört vor Angst an das hintere Ende seines Käfigs zurückwich, blieb uns buchstäblich der Atem weg - diesem kleinen Babybär fehlte eine Tatze. Ein schockierender Beweis dafür, dass er in einem Fangeisen gewildert worden war. Während der Welpe allmählich seine fruchtigen Milchshakes lieben lernte, in der wir die heilende Medizin versteckten, konnte man in seinen Augen nur zu deutlichen sehen, wie sehr dieser unglückliche, misstrauische kleine Bär die Liebe seiner Mutter vermisste. Wir waren wild entschlossen, ihn durchzubringen - heute ist er ein glücklicher und unternehmungslustiger "Halbstarker", der nichts mehr liebt, als mit seinem besten Freund Prince zu kuscheln und zu spielen… es ist ganz offensichtlich, dass unser kleiner Somerset eine neue Familie gefunden hat.

Banjo
Banjo ist ein prächtiger Bärenjunge, voller Freude und immer bereit zu einem Späßchen. Er ist ein Opfer der sogenannten humanen “freitropfenden” Methode. Obwohl ohne Katheter, musste er eine brutale Operation über sich ergehen lassen, in der eine ständige Öffnung in seiner Bauchdecke hergestellt wurde, durch die sein Gallensaft abgezogen wurde. Banjo hatte Glück, am Leben zu bleiben - ein anderer Bär starb tragischerweise bei uns an den Folgen dieser Methode: Eine weitere Bestätigung für die Notwendigkeit der Schließung der Bärenfarmen. Als dieser glückliche, kleine Bär in das Gehege gelassen wurde, umarmte er tatsächlich reihum alle anderen Bären! Wenn jemals ein Bär “Danke” sagen könnte, dann Banjo.

Crystal
Crystal ist eine kleine Bärendame im besten Alter. Ihr Pelz ist schwarz wie Ebenholz, glänzend und zottig. Leider wurden die Krallen ihrer Vordertatzen entfernt. Ihr war ein Latex-Katheter eingepflanzt worden - ein Gummischlauch, der von ihrer Gallenblase aus unter der Haut entlang lief und an ihrem Oberschenkel austrat. So sollte das Abmelken der Galle vereinfacht werden. Nach der erfolgreichen Entfernung des Katheters zeigte sich Crystal als eine sanfte Bärendame, die es liebt, von Hand mit Äpfeln gefüttert zu werden und Sonnenbäder zu nehmen.

Freedom
Freedom ist ein kleines Bärenkind. Als sie aus ihrem Käfig mit zutiefst erschrockenen Augen herausstarrte, mussten wir mit Entsetzen sehen, dass ihre beiden Vorderpfoten fehlten - ein Resultat der Fallen, in die sie zweimal geraten war. Es brauchte Wochen des sanften Zuredens, bis sie die Sicherheit ihres neuen Wohnkäfigs verlassen und zu uns kommen wollte. Doch es ist eine wundervolle Belohnung für uns, wenn wir ihr zusehen können, wie sie zu uns allen herhüpft, um Honig von unseren Fingern zu lecken. Ihre Freunde scheinen ihre körperliche Behinderung zu fühlen - sie spielen sanft und vorsichtig mit Freedom.

Bottom
Bottom ist ein mittelgroßes Bärenweibchen. Sie scheint in dem Bewusstsein zu schwelgen, eine ausgesprochen schöne Bärendame zu sein. Bottom hat kürzlich zusammen mit ihren Freundinnen die “Kunst” perfektioniert, den Rasen im Spielgehege aufzureißen und die Stücke in den Hängekorb-Betten so zu arrangieren, dass ein wirklich natürliches Wohngefühl entsteht!

Rupert
Rupert kam im Oktober 2000 zu uns und gleich vom ersten Moment an wussten wir, dass er einer der Bären war, die besondere Pflege und Fürsorge brauchen. Seine Bewegungen waren verlangsamt und schwerfällig, seine Gesichtszüge eigenartig unregelmäßig. Bei diesem hübschen und sanften Bären mussten wir eine Schädigung des Zentralhirns feststellen. Die "frei tropfende" Öffnung in seinem Bauch war mit größter Wahrscheinlichkeit die Ursache, durch sie waren Bakterien in den Körper eingedrungen und hatten zu einer Hirnhautentzündung geführt. Obwohl Rupert ansonsten ein glücklicher und schmerzfreier Bär ist, verweist sein Zustand doch immer wieder darauf, weshalb die "moderne" Methode des Galleabzapfens ganz genauso grausam und zerstörerisch ist, wie die alten Methoden. Heute berührt dieser behinderte Bär die Herzen aller Menschen. Überglücklich genießt er seinen "Versteckten Garten", der für unsere behinderten Bären reserviert ist, und liebt jede Sekunde seines neuen Lebens.


Na, hätten Sie Freude an einer bärigen Freundschaft?
Ich gebe gerne weitere Auskünfte!
Danielle-Sofie, E-Mail: baerenhilfe at freenet punkt de


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