Patenschaften
Wenn Sie die
Patenschaft für einen Bären übernehmen, für sich selbst, für Ihre
Familie oder für Freunde, erhalten Sie eine Fotografie Ihres neuen
Freundes im attraktiven “China Bear Rescue”-Ständer. Dazu erhalten
Sie das neueste Nachrichtenblatt und laufend weitere Berichte über den
Fortgang der Rettungsaktion.

Somerset wurde in einem Bus gefunden, direkt auf dem Weg zu einer Bärenfarm. Zitternd und mit aufgerissenen Augen kam er bei uns an. Als er ganz verstört vor Angst an das hintere Ende seines Käfigs zurückwich, blieb uns buchstäblich der Atem weg - diesem kleinen Babybär fehlte eine Tatze. Ein schockierender Beweis dafür, dass er in einem Fangeisen gewildert worden war. Während der Welpe allmählich seine fruchtigen Milchshakes lieben lernte, in der wir die heilende Medizin versteckten, konnte man in seinen Augen nur zu deutlichen sehen, wie sehr dieser unglückliche, misstrauische kleine Bär die Liebe seiner Mutter vermisste. Wir waren wild entschlossen, ihn durchzubringen - heute ist er ein glücklicher und unternehmungslustiger "Halbstarker", der nichts mehr liebt, als mit seinem besten Freund Prince zu kuscheln und zu spielen… es ist ganz offensichtlich, dass unser kleiner Somerset eine neue Familie gefunden hat.

Banjo ist ein prächtiger Bärenjunge, voller
Freude und immer bereit zu einem Späßchen. Er ist ein Opfer der
sogenannten humanen “freitropfenden” Methode. Obwohl ohne Katheter,
musste er eine brutale Operation über sich ergehen lassen, in der eine
ständige Öffnung in seiner Bauchdecke hergestellt wurde, durch die
sein Gallensaft abgezogen wurde. Banjo hatte Glück, am Leben zu bleiben
- ein anderer Bär starb tragischerweise bei uns an den Folgen dieser
Methode: Eine weitere Bestätigung für die Notwendigkeit der Schließung
der Bärenfarmen. Als dieser glückliche, kleine Bär in das Gehege
gelassen wurde, umarmte er tatsächlich reihum alle anderen Bären! Wenn
jemals ein Bär “Danke” sagen könnte, dann Banjo.

Crystal ist eine kleine Bärendame im
besten Alter. Ihr Pelz ist schwarz wie Ebenholz, glänzend und
zottig. Leider wurden die Krallen ihrer Vordertatzen entfernt.
Ihr war ein Latex-Katheter eingepflanzt worden - ein
Gummischlauch, der von ihrer Gallenblase aus unter der Haut
entlang lief und an ihrem Oberschenkel austrat. So sollte das
Abmelken der Galle vereinfacht werden. Nach der erfolgreichen
Entfernung des Katheters zeigte sich Crystal als eine sanfte Bärendame,
die es liebt, von Hand mit Äpfeln gefüttert zu werden und Sonnenbäder zu nehmen.

Freedom ist ein kleines Bärenkind. Als
sie aus ihrem Käfig mit zutiefst erschrockenen Augen
herausstarrte, mussten wir mit Entsetzen sehen, dass ihre beiden
Vorderpfoten fehlten - ein Resultat der Fallen, in die sie
zweimal geraten war. Es brauchte Wochen des sanften Zuredens,
bis sie die Sicherheit ihres neuen Wohnkäfigs verlassen und zu
uns kommen wollte. Doch es ist eine wundervolle Belohnung für
uns, wenn wir ihr zusehen können, wie sie zu uns allen herhüpft,
um Honig von unseren Fingern zu lecken. Ihre Freunde scheinen
ihre körperliche Behinderung zu fühlen - sie spielen sanft und
vorsichtig mit Freedom.

Bottom ist ein mittelgroßes Bärenweibchen.
Sie scheint in dem Bewusstsein zu schwelgen, eine ausgesprochen
schöne Bärendame zu sein. Bottom hat kürzlich zusammen mit
ihren Freundinnen die “Kunst” perfektioniert, den Rasen im
Spielgehege aufzureißen und die Stücke in den Hängekorb-Betten
so zu arrangieren, dass ein wirklich natürliches Wohngefühl
entsteht!

Rupert kam im Oktober 2000 zu uns und gleich vom ersten Moment an wussten wir, dass er einer der Bären war, die besondere Pflege und Fürsorge brauchen. Seine Bewegungen waren verlangsamt und schwerfällig, seine Gesichtszüge eigenartig unregelmäßig. Bei diesem hübschen und sanften Bären mussten wir eine Schädigung des Zentralhirns feststellen. Die "frei tropfende" Öffnung in seinem Bauch war mit größter Wahrscheinlichkeit die Ursache, durch sie waren Bakterien in den Körper eingedrungen und hatten zu einer Hirnhautentzündung geführt. Obwohl Rupert ansonsten ein glücklicher und schmerzfreier Bär ist, verweist sein Zustand doch immer wieder darauf, weshalb die "moderne" Methode des Galleabzapfens ganz genauso grausam und zerstörerisch ist, wie die alten Methoden. Heute berührt dieser behinderte Bär die Herzen aller Menschen. Überglücklich genießt er seinen "Versteckten Garten", der für unsere behinderten Bären reserviert ist, und liebt jede Sekunde seines neuen Lebens.
Na, hätten Sie Freude an einer
bärigen Freundschaft?
Ich gebe gerne weitere Auskünfte!
Danielle-Sofie, E-Mail: baerenhilfe at freenet punkt de
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