Rettung
der Kragenbären in China
„Grausamkeit heilt
nicht!" In
China werden fast 7000 Kragen- bären (engl.: Moonbear =
Mondbär) in winzigen Käfigen gehalten, die kleiner sind als
die Tiere selber. Sie können sich nicht bewegen und leiden
furchtbare Qualen, verursacht durch ein Metallrohr, das ihnen in
den Leib gepflanzt wurde. Zwei Mal täglich wird ihre
Gallenblase „gemolken", was den Tieren große Schmerzen
bereitet. Nach einiger Zeit rosten diese Rohre, die Wunden
entzünden sich und die Bären verenden elendig.
Sie
wimmern schon, wenn sich ein Mensch ihren Käfigen nähert, weil
sie wissen, dass ihnen wehgetan wird. Bärengalle gilt in China
als Heilmittel. Tatsächlich enthält sie Substanzen, die Fieber
senken und Entzündungen hemmen – doch lassen sich eben diese
problemlos auf pflanzlicher oder synthetischer Basis herstellen.
Leider glauben immer noch viele asiatische Heilpraktiker, die
tierischen Produkte seien wirkungsvoller ...Eine Engländerin namens Jill Robinson hat 1993 eine dieser „Bärfarmen"
entdeckt. Sie war erschüttert über das traurige Schicksal der Tiere. Als ein Bär
ihr sein Pfote durch die Gitterstäbe entgegenstreckte, ergriff sie diese und
gab ihr Versprechen: „Ich komme wieder und werde euch befreien!" Jill
brachte das Leid der Bären an die Öffentlichkeit und gründete eine
Tierschutzorganisation namens Animals Asia Foundation (AAF).
Es gelang ihr, mit
der chinesischen Regierung ein Abkommen zu unterzeichnen, das langfristig die
Schließung der Bärenfarmen vorsieht und ihr zunächst erlaubt, 500 Tiere
zu befreien. Einige der schlimmsten Farmen in der Provinz Sichuan sind bereits
geschlossen worden. Viele Bären sind mittlerweile befreit, operiert und haben
wieder laufen gelernt.
(siehe auch: www.animalsasia.de)
Dies ist kein einfacher Prozess, die Muskeln der Tiere haben sich zurückgebildet
und die Kragenbären sind durch das monotone jahrelange Käfigdasein verstört
und krank. Jill benötigt nun dringend Spendengelder, um weitere Freigehege für
Bären zu erwerben, um sie zu füttern, tierärztlich zu versorgen und um die
betroffenen Bauern zu entschädigen, damit diese sich eine neue Existenz
aufbauen können. Jede Unterstützung in Form von Wort, Tat und Spenden
ist willkommen. Die Bären warten auf unsere Hilfe ...
Wo kann ich mich weiter
informieren?
Ausführliche Informationen über die Rettung der Kragenbären in China finden
Sie auf der Website von Animals Asia Foundation unter www.animalsasia.de
Ansprechpartnerin ist außerdem
Danielle-Sofie Kirsch, Hildesheim unter
baerenhilfe at freenet punkt de oder
telefonisch : 0179-2400899
tägl. ab 16 Uhr.
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